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Die Drehleiter ist ein Spezialfahrzeug, welches nur bei größeren Feuerwehren stationiert ist. Grund für eine Vorhaltung sind besonderes hohe Gebäude mit einer Geschosshöhe ab 21m oder aber auch Industriealnagen. Die Freiwillige Feuerwehr Heppenheim setzt eine Drehleiter mit Korb vom Typ DLK 23-12 ein. Dieses Fahrzeug hat eine Leiterlänge von 30m und erreicht eine Nennrettungshöhe von 23m bei einer seitlichen Ausladung von 12m.
| Fahrzeugtyp | Hubrettungsfahrzeug |
| Bezeichnung |
Drehleiter mit Korb DLK 23-12 |
| DIN-Norm | DIN 14701 |
| Fahrgestell | MAN 14.232 |
| Leistung |
169 kW bei 2.400 U/min |
| Hubraum |
6871ccm |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 14.000 kg |
| Abmaße (L x B x H in mm) |
10'000 x 2'500 x 3'300 |
| Höchstgeschwindigkeit | 95 km/h |
| Baujahr |
1994 |
| Erstzulassung | 09. Juni 1994 |
| Aufbauhersteller | Fa. Metz (Karlsruhe) |
| Fabriknummer |
21-158-6300 |
| Besatzung | 1/2 (Trupp) |
| KFZ-Kennzeichen | HP-2435 |
| Funkrufname | Florian Heppenheim 1/30-1 |
| Ausstattung & Besonderheiten |
|
Fahrzeugkabine
Die Fahrzeugkabine ist für drei Feuerwehrangehörige vorgesehen. Neben einem Funkgerät im 4m-Bandbereich für die Kommunikation zur Leitstelle befinden sich zwei 2m-Funkgeräte in den Fahrzeugtüren zur Einsatzstellenkommunikation. Der Maschinist kann vom Fahrerplatz aus die Sondersignalanlage bedienen und hat gleichzeitig alle Kontrolllampen im Blick.
In diesem Geräteraum sind Besen, Schaufeln, sowie Brechwerkzeug für den Angriffstrupp verlastet. Darüberhinaus fand hier das Abseilsystem RollGliss zusammen mit Auffahrbohlen und Beleuchtungsgerät seinen Platz. Die Auffahrbohlen werden bei schlechtem Untergrund zur Standflächenerhöhung unter die Abstützung gelegt.
IM Geräteraum G2 sind auf einem Auszug zwei Pressluftatmer gelagert. So kann der Angriffstrupp ergonomisch das Atemschutzgerät aufziehen und sich komplett mit Atemschutzmasken ausrüsten bevor er zur Menschenrettung oder zur Brandbekämpfung in den Korb geht.
Im Geräteraum G3 sind zwei Motorsägen verschiedener Baugrößen verlastet. Ferner lagern hier Flutlichtscheinwerfer, sowie die Krankentrage, die mittels einer Halterung am Korb befestig werden kann.
Hier lagern Schläuche und Strahlrohre zur Brandbekämpfung. Zu erwähnen ist ein 35m langer Schlauch, der für den Leiterpark vorgesehen ist. So kann sich keine Kupplung in den Sprossen verfangen und diese beschädigen. Ferner lagert hier ein Wenderohr, ähnlich einem Wasserwerfer. Mit ihm können rund 1600 l/min Wasser oder Schaum abgegeben werden und gleichzeitig das Sprühbild verändert werden. werden.
Für das Arbeiten mit der Motorsäge lagern hier Schnittschutzjacken und Schnittschutzhosen. Ferner haben wir hier einen sogenannten Turbozumischer. Mit diesem kann Schaummittel-Wassergemisch auch bis in den Rettungskorb gefördert werden, ohne dass dessen Qualität darunter leidet.
Der Rettungskorb ermöglicht ein Sicheres arbeiten in großer Höhe. Er ist für zwei Personen oder 200kg ausgelegt. Aufnahmepunkte ermöglichen das Anbauen von Krankentrage oder Wenderohr.
An dem Hauptbedienstand hat der Maschinist seinen Platz. Von hier aus kann er alle Leiterbewegungen fahren oder die Bewegungen durch die Korbmannschaft überwachen.
Bei Großbränden kann mit dem Wenderohr Brandbekämpfung aus großer Höhe betrieben werden. Das Wenderohr wird an den Aufnahmepunkten des Rettungskorbes aufgesteckt und über einen formstabilen Schlauch an die B- Schlauchleitung auf dem lEiterpark angeschlossen, sodass maximal 1600 l/min Wasser abgegeben werden können.
Gerade in der Altstadt kommt es immer mal vor, dass verletzte Personen nicht durch das enge Treppenhaus transportiert werden können. In diesem Fall ist es möglich die Person mittels einer Krankentragenhalterung aus dem Haus heraus zu holen. Diese wird an Aufnahmepunken des Rettungskorbes aufgesteckt und kann dann frei gedreht werden. Sie ist für maximal 100kg zugelasen.
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