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3. Zug
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Jahresabschluss des 3. Zugs
Jahresabschluss des 3. Zugs
Zur letzten Zug-Übung des Jahres 2010 fuhren die Kameraden des 3. Zuges zur Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main.
Ziel war die Bereichswache 11 im Frankfurter Stadtteil Bergen Enkheim. Der Wachleiter Ralf Keine begrüßte die Besuchergruppe und stellte den interessierten Kameraden aus der Kreisstadt das Wachenkonzept der Feuerwehr Frankfurt am Main vor. In dem neuen Konzept der Berufsfeuerwehr Frankfurt wurden mehrere kleine Feuerwachen neu im Stadtgebiet gebaut, um die Eingreifzeiten zu verkürzen. Zusätzlich wurde jede Wache mit Sonderaufgaben betraut. Im Anschluss konnte die Feuerwache besichtigt werden.
Auf der Feuerwache in Bergen-Enkheim ist neben dem Standardmäßigen Hilfeleistungslöschfahrzeug ein Großraumlüfter-Fahrzeug stationiert. Es rückt nicht nur zur Belüftung von Lagerhallen und Tunnelanlagen aus, sondern wird auch zur Entrauchung von U-Bahn-Schächten in ganz Frankfurt eingesetzt.
Den Kontakt zur Berufsfeuerwehr hatte der Kamerad Christoph Gemperlein hergestellt, wodurch zusätzlich neben der Feuerwache auch ein Lager des für 2011 geplante Feuerwehrmuseum der BF besichtig werden konnte.
Hier konnte ein kleiner Einblick in die Geschichte gewonnen werden. Gespannt lauschte man den Ausführungen des Museumsleiters Ralf Keine. Bei der Besichtigung der ausgestellten Fahrzeuge des Feuerwehrmuseums schlug jedes Feuerwehrherz höher.
Neben einem schweren Rüstwagen auf Magirus Eckhauber Fahrgestell konnte man auch einen der Ersten Rüstwagen-Schiene genauer besichtigen. Der Rüstwagen wurde seinerzeit vom damaligen Branddirektor Ernst Achilles für Einsäte in den Frankfurter U-Bahnanlagen konzipiert. Das Konzept hat sich bewährt und so wird aktuell die dritte Generation Rüstwagen-Schiene beschafft. Ein weiterer interessanter Zeitgenosse stellte das „Falcon“ TROWA dar. Dieses Trockenlöschfahrzeug wurde vom Österreichischen Feuerwehrhersteller Rosenbauer in den 1980er Jahren als speziell auf die Feuerwehren maßgeschneidertes Fahrzeug konzipiert. Die Pumpe befand sich, nicht wie üblich, im Fahrzeugheck, sondern an der Front. Das Fahrzeug konnte durch den Museumsverein vor der Verschrottung bewahrt werden.
Einen alten Bekannten aus Heppenheim endeckten die Kameraden aus Heppenheim auch. In einer der Unzählichen Bilderkisten entdeckte man den Gerätewagen Atemschutz (ASW), der bis vor wenigen Jahren noch in Dienste der Feuerwehr Heppenheim gewesen war. Zeigten sie doch das Fahrzeug im Dienste der Berufsfeuerwehr Frankfurt bevor dieses zur Feuerwehr Heppenheim-Mitte kam.
Zum gemütlichen Abschluss des Ausfluges fuhren die Kameraden weiter in die Innenstadt wo Tische im bekannten Restaurant "Zum Bierhannes" reserviert waren.
Dort Dankte Zugführer Michael Meixner seinen Kameraden für die geleistete Arbeit 2010 und auf weitere gute Zusammenarbeit 2011.
Bei selbstgebrauten Bier und hessischen Spezialitäten ließ man ein erfolgreiches Jahr 2010 ausklingen und verbrachte noch viele schöne Stunden.
Wer sich übrigens über das Frankfurter Feuerwehrmuseum informieren möchte findet weitere Informationen auf den Seiten der Frankfurter Feuerwehr. Besichtigen ausdrücklich empfohlen! http://www.feuerwehr-frankfurt.de/berufsfw/sonstig/museum.html
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